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Unsere Gedanken erschaffen uns.

Wann immer wir ein belastendes Gefühl wahrnehmen, egal ob leichtes Unbehagen oder tiefe Trauer, Wut oder Verzweiflung, können wir sicher sein, dass ein bestimmter Gedanke unsere Reaktion verursacht. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht spielt dabei keine Rolle. Ein Sprichwort besagt "Ändere deine Sichtweise und du veränderst die Welt!". Wer auf der Suche ist und herausfinden möchte an welchen Stellen sein Denken nicht stimmig ist, findet hier eine selbst anwendbare Möglichkeit, der eignen Verzerrung der Wirklichkeit auf den Grund zu gehen.

Wenn wir unseren Gedanke glauben und nicht dem was wirklich Realität ist, erleben wir die Formen von emotionalem Stress, die wir Leiden nennen. Leiden ist eine natürliche Alarmfunktion, die uns warnt, dass wir unsere Mitte verlassen haben. Wenn wir nicht darauf hören, akzeptieren wir schließlich das Leiden als unvermeidlichen Teil des Lebens. Wir leiden nur dann, wenn unsere Überzeugung mit dem was ist, im Widerstand steht. Es gibt nur eine Realität. Ob wird diese akzeptieren oder nicht liegt allein an uns. 

Gedanken wie "Die Menschen sollten freundlicher sein.", "Die Kinder sollten besser hören." oder "Mein Partner sollte dies und das nicht tun." werden das was wahrhaft ist, die Realität, nicht ändern können. Der ganze Stress, den wir dabei empfinden, wird nur dadurch verursacht, dass wir in uns mit dem streiten was wirklich ist. Das heißt nicht, dass wir mit allem einverstanden sein müssen. Es bedeutet nur, dass wir Dinge ohne Widerstand und ohne innere Kämpfe betrachten können. Niemand will, dass seine Kinder krank werden und niemand will in einen Autounfall verwickelt sein. Aber wenn diese Dinge geschehen, was hilft es dann, wenn wir uns in Gedanken dagegen wenden?! Es tut einfach nur weh mit der Wirklichkeit zu streiten und in Disharmonie zu leben. Zu denken, dass ich weiß, was für einen anderen Menschen das Beste ist, bedeutet, dass ich mich nicht mit meiner eigenen Angelegenheit beschäftige. Sogar im Namen der Liebe ist das pure Arroganz und das Resultat sind Stress, Sorge und Furcht.